Apple verklagt Samsung. Microsoft verklagt Motorola. Oracle verklagt Google. Bei all diesem Meldungen haben viele das Gefühl, es ginge bei all diesen Patentklagen tatsächlich darum, geistiges Eigentum zu schützen. Dem ist mitnichten so, das Ganze verhält sich nämlich weitaus komplexer. Wie in anderen Branchen gibt es auch in der Informatik schwarze Schafe, die irgendwo untergebracht werden müssen. Da es in den meisten Informatikfirmen kein Investmentbanking gibt, hat man Rechtsabteilungen geschaffen. Damit diese wiederum etwas zu tun haben, hat man ein Spiel entwickelt, welches durchaus Spass machen soll und extrem im Trend liegt: Patentklägerlis.
Für alle die mitspielen wollen, hier die Anleitung:
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So, Zeit für ein wenig URL-Shortener-Flooding.
Neulich wollte ich testen, wie viele API-Calls pro Minute bei einem grossen Webdienst eigentlich möglich sind. Also habe ich mir kurzerhand einen URL-Shortener mit API gesucht, welcher eine unbeschränkte Anzahl an Calls zulässt. Eigentlich vermutete ich, dass ich nicht fündig werde, denn viele Dienste schränken ihre APIs durch Keys und einer begrenzten Anzahl an Aufrufen ein. Nicht so der bekannte Shortener tinyurl.com. Durch seine API kann ich nun mit meinem Java-Tool etwas mehr als 3’000 verschiedene, generierte Adressen pro Minute kürzen. Das wären dann also 50 in der Sekunde, und 180’000 in der Stunde.
Fazit:
Wenn ihr mal einen eigenen Dienst mit API implementieren solltet – arbeitet unbedingt mit API-Keys, sonst kann euch die DB so was von schnell zugespamt werden.

Für die meisten von euch wird der nachfolgende Content bereits ein alter Hut sein …
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Neben den “Grossen Smartphone-OS-Anbieter” Apple (iOS), Google (Android) und Windows (WP7) wird oft RIM (Blackberry) vergessen. Naja, ihre aktuellen Produkte halten zwar nicht mit einem Samsung Galaxy S2 oder einem iPhone 4S Schritt. Dennoch war RIM vor einigen Jahren noch der non plus ultra-Anbieter von Business-Phones – und an diesem Erfolg möchten sie anknüpfen. Microsoft, Google, Sony, alle haben sie dies geschafft. Und nun versucht sich auch RIM ebenfalls mit einem Zukunftsvideo und möchte so die Käufer überzeugen, dass sie die Zukunft sind.
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Ich kann mir auch nicht erklären, wie dieses ketzerische Bild entstanden ist. Wir glauben (ist dieses Wort hier ungünstig?) aber nicht, dass dazu ein Kommentar nötig ist:

Wir lernen in der Schule gerade OOA (Objektorientierte Analyse) und OOD (Objektorientiertes Design). Wir lernen also, was man implementiert und wie man etwas implementiert. Aber wir implementieren es nicht. Es ist ein allgemeines Unding in der Informatik, dass man sich über die Dokumentation, oder genauer, das um den Code herum (dazu gehören auch Unittest, Inline Kommentare etc.), nicht wirklich einig ist. Es gibt Standards dafür, nur leider gibt es unzählige Standards. Wir haben nun bestimmt schon ein halbes Dutzend solcher UML-Diagramme gelernt, zudem Unittest, strategische und taktische Kommentare, Dokumentationen und natürlich auch noch Pflichtenhefte. Ich denke es ist klar, dass mindestens komplizierterer Code inline kommentiert werden müssen. Nur beim ganzen Rest muss gesagt sein, dass ich schneller den Code als all die Diagramme erstellt habe. Und in der Praxis ist Zeit nun mal Geld, und ein undokumentierter, aber schneller und schöner Code ist besser als ein dokumentierter, der die Hälfte der Funktionalität nicht beherrscht. Ich befürworte auch ein Stück weit Unittests, allerdings müssen sie Sinn machen und das tun sie nur bei grossen Projekten.
Am Ende steht ein Test in der Schule, danach werde ich die Diagramme wie alle anderen in der Klasse lange nicht mehr brauchen. Und wenn, dann in der Schule. Theorie und Praxis sind wieder mal nicht so ganz das gleiche…
Ich behaupte, 90% der Entwickler geht es genau so.