Artikel von:

Adrian Ehrsam

Eines schönen Tages habe ich mich entschieden, mir mal die Windows 8 Consumer Preview zu installieren. Never touch a running system ist ein Spruch für Weicheier habe ich mir gesagt und entsprechend habe ich mir auch gleich meine Windows 7 Installation überschrieben (Okay, es war keine Absicht, aber egal). Tja, und so habe ich nun das Vergnügen, nur Windows 8 installiert zu haben.

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A hack a day

von Adrian Ehrsam am 28. Januar 2012

in Android

A hack a day keeps the doctor away, sagt man so schön (oder so ähnlich). Nun, das habe ich mir auch gesagt und meinem DHD eine ROM (nicht CM) mit ICS mit Hilfe des AAHK verpasst. Sätze wie dieser gelten unter Android Hackern als extrem cool, da sie so viele Abkürzungen enthalten, dass sie eigentlich keiner versteht. Für uns normal sterbliche bedeutet das Ganze, dass ich mein HTC Desire HD mit einer Custom ROM (Virtous Quattro), die auf Ice Cream Sandwich basiert, ausgerüstet habe, womit ich nun einige geniale Dinge tun kann:

  • Facebook deinstallieren (Endlich!)
  • Den Prozessor übertakten (Wie wärmt man sich sonst im Winter die Hände?)
  • Ich bekomme nun innert nützlicher Zeit meine Updates

Virtous Quattro Screenshot

Unter dem Strich war das ganze Prozedere recht einfach, allerdings benötigte ich doch einige Stunden, bis mein Telefon wieder in einem alltäglichen Zustand war (mit allen Apps, SMS, Kontakten etc.).

Ich hoffe mal jetzt, dass jetzt alles funktioniert und werde irgendwann einen Erfahrungsbericht schreiben…

Hier steht das kleingedruckte: Wir übernehmen keine Verantwortung für misslungene Hacks und empfehlen sowas böses auch nicht.

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Weshalb Windows 8 gut wird

von Adrian Ehrsam am 30. November 2011

in Sonstiges

Ich betreibe hier mal etwas Schleichwerbung für den zweitbesten Blog im Web: Building Windows 8. Auf diesem Blog veröffentlicht das Windows Team – in sehr wortreicher Art und Weise – Infos rund um Windows 8. Mal geht es um Metro, mal um das allerseits geliebte Windows Update oder um den Task Manager. Microsoft kommuniziert auf diesem Blog sehr offen und geht auch auf Kritik ein, insbesondere in diesem Post. Es geht darin um das neue Start Menü, für das Microsoft viel Kritik einstecken musste. Die Message ist klar: Microsoft kümmert sich um die Meinung der Benutzer und entwickelt ein Betriebssystem für die Benutzer. Was angesichts der Tatsache, dass einige Millionen sehr verschiedener Benutzer Windows 8 vom Tablet übers Netbook bis zum High End PC brauchen werden nicht ganz einfach ist. Aber: Microsoft geht den richtigen Weg. Ironischerweise im Gegensatz zu Google, das sein Open Source Betriebssystem Android ganz geschlossen entwickelt…

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Navigation mit Html5

von Adrian Ehrsam am 17. November 2011

in JavaScript

Als ich eines Tages versucht habe, mit Html5 eine Navigation zu erstellen, die auch bei langsamer Leitung noch einigermassen läuft, bin ich auf die Html5 History Api gestossen. Diese ist dazu gemacht, nichts zu machen (oder nicht viel). Das wichtigste dieser History Api ist folgende Funktion:

window.history.pushState(null, null, "./test2.htm");

Diese Zeile Code bewirkt auf den ersten Blick beinahe gar nichts: Sie ändert nur die Adresse in der Adresszeile der Browsers. Es wird aber nicht wirklich zu dieser Seite hin navigiert. Wenn man nun die Seite neuladet, so erhält man eine 404 Seite, es sei denn es gibt wirklich eine test2.htm Seite. Wer sich nun fragt, wo hier der Sinn ist, für den ist das folgende positive Beispiel einer Seite, die genau diese Funktion nutzt, geeignet: http://www.jungschi-kaenerkinden.ch/. Ich gebs zu: Ich habe die Webseite samt suboptimalem Design erstellt. Wie dem auch sei, wer mit einem anständigen Browser* durch die Seite navigiert, für den sieht alles wie auf einer ganz normalen Seite aus. Nur einfach geht das Ganze ziemlich schnell. Und wenn man dann den Quellcode ansieht, sieht man, dass der nach jeder Navigation immer noch genau gleich aussieht. Das Ganze funktioniert folgendermassen:

  1. Die Seite wird mit Inhalt aufgerufen. Bis hier macht JavaScript nichts an der Navigation.
  2. Beim Klicken auf eine Url wird, wenn der Browser kompatibel ist, mittels Html5 die Url angepasst.
  3. Mittels Ajax wird dann diese Seite, bzw. das was davon benötigt wird, nachgeladen.

Unter dem Strich hat man eine Navigation, die schnell ist, von Suchmaschinen komplett indexiert wird (im Gegensatz zu einfachem Ajax), eine schöne Url hat und auch die Abwärtskompatibilität ist gewahrt.

Wer mehr zum Thema wissen möchte, findet hier eine gute Ressource: Dive into Html5
Sollte sich wirklich jemand entgegen jedem guten Menschenverstand durch meinen Quellcode kämpfen wollen, so kann er das tun: http://www.jungschi-kaenerkinden.ch/Source.zip.

*anständige Browser sind nach dieser Definition Opera, Chrome, Firefox oder IE 10. Safari konnte ich nicht testen.

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Früher, in guten alten Zeiten konnte man einfach ein Programm für Windows schreiben und wusste, 99% aller Benutzer können das Programm ausführen. Ich als C# Programmierer wünschte mir manchmal es wäre immer noch so.
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Kein Android

von Adrian Ehrsam am 8. November 2011

in Windows Phone

Da es extrem im Trend liegt, über Dinge zu schreiben, die niemanden interessieren, habe ich mich entschieden einen Artikel über Windows Phone zu schreiben. In der Regel landen uninteressante Artikel ja auf Twitter, aber da habe ich zu wenig Platz. Wie dem auch sei: Wer braucht schon ein Windows Phone wenn man das perfekte Android hat? Nun erstens Microsoft und zweitens Nokia, und drittens ist Windows Phone gar nicht mal so schlecht. Die Bedienung eines Windows Phone ist absolut genial einfach und ist dem Modell von Android und iOS überlegen. Ja klar, man hat für alles eine App, aber mehr als 500 hat, die überhaupt nicht zusammenarbeiten, wirds langsam unübersichtlich. Wer Windows Phone nicht kennt, kann sich folgende Demo ansehen.
Ich persönlich hoffe auf jeden Fall, dass Windows Phone einen grösseren Marktanteil bekommt, schon allein der Konkurrenz wegen. Und auch, weil ich den Grundaufbau von Windows Phone sehr gut finde. Aber eines ist auch klar: Windows Phone muss in vielen Bereichen noch zulegen. Und ich komme momentan auch mit Android gut aus :D

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Apple verklagt Samsung. Microsoft verklagt Motorola. Oracle verklagt Google. Bei all diesem Meldungen haben viele das Gefühl, es ginge bei all diesen Patentklagen tatsächlich darum, geistiges Eigentum zu schützen. Dem ist mitnichten so, das Ganze verhält sich nämlich weitaus komplexer. Wie in anderen Branchen gibt es auch in der Informatik schwarze Schafe, die irgendwo untergebracht werden müssen. Da es in den meisten Informatikfirmen kein Investmentbanking gibt, hat man Rechtsabteilungen geschaffen. Damit diese wiederum etwas zu tun haben, hat man ein Spiel entwickelt, welches durchaus Spass machen soll und extrem im Trend liegt: Patentklägerlis.
Für alle die mitspielen wollen, hier die Anleitung:

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Neulich im Buchladen

von Adrian Ehrsam am 1. November 2011

in Sonstiges

Ich kann mir auch nicht erklären, wie dieses ketzerische Bild entstanden ist. Wir glauben (ist dieses Wort hier ungünstig?) aber nicht, dass dazu ein Kommentar nötig ist:

Religiös

 

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Wir lernen in der Schule gerade OOA (Objektorientierte Analyse) und OOD (Objektorientiertes Design). Wir lernen also, was man implementiert und wie man etwas implementiert. Aber wir implementieren es nicht. Es ist ein allgemeines Unding in der Informatik, dass man sich über die Dokumentation, oder genauer, das um den Code herum (dazu gehören auch Unittest, Inline Kommentare etc.), nicht wirklich einig ist. Es gibt Standards dafür, nur leider gibt es unzählige Standards. Wir haben nun bestimmt schon ein halbes Dutzend solcher UML-Diagramme gelernt, zudem Unittest, strategische und taktische Kommentare, Dokumentationen und natürlich auch noch Pflichtenhefte. Ich denke es ist klar, dass mindestens komplizierterer Code inline kommentiert werden müssen. Nur beim ganzen Rest muss gesagt sein, dass ich schneller den Code als all die Diagramme erstellt habe. Und in der Praxis ist Zeit nun mal Geld, und ein undokumentierter, aber schneller und schöner Code ist besser als ein dokumentierter, der die Hälfte der Funktionalität nicht beherrscht. Ich befürworte auch ein Stück weit Unittests, allerdings müssen sie Sinn machen und das tun sie nur bei grossen Projekten.

Am Ende steht ein Test in der Schule, danach werde ich die Diagramme wie alle anderen in der Klasse lange nicht mehr brauchen. Und wenn, dann in der Schule. Theorie und Praxis sind wieder mal nicht so ganz das gleiche…
Ich behaupte, 90% der Entwickler geht es genau so.

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